Sylke Funke

SHIATSU & WOHLBEFINDEN

Shiatsu für Kinder

Kinder sind oft neugierig und freudig-gespannt vor einer Shiatsu-Behandlung. Sie legen sich begeistert auf die Matte und schon bei den ersten Shiatsu-Griffen entsteht eine erstaunliche Ruhe und wohltuende Zentrierung, die sie auch auf die Eltern überträgt, wenn sie im Raum bleiben.

Shiatsu ist eine Kommunikation in der Stille. Kinder nehmen dieses „jetzt geht es nur um mich“ gerne an. Sie tun das ganz intuitiv und es fällt ihnen leicht sich auf Shiatsu einzulassen.

Shiatsu vermittelt den jungen Menschen

  • ich bin ok so wie ich bin
  • ich werde von der Matte/von der Erde/vom Leben getragen.

Im Shiatsu geht es nicht um Symptome. Auch wenn das Symptom immer der Grund ist, warum Eltern auf der Suche nach Unterstützung sind und mit dem Kind zum Shiatsu kommen. Das Symptom ist die Alarmklingel. Sie drückt aus, dass etwas nicht in Ordnung ist. Häufig kommt es vor, dass auf der körperlichen oder organischen Ebene keine Ursache für das Symptom gefunden werden kann.

Die Berührung im Shiatsu ist offen, weit und annehmend. Die Shiatsu-Arbeit bezieht sich nicht auf das Symptom, sondern auf die Gesamtsituation des jungen Menschen. Es geht um Zustimmung zu dem, was im Moment ist. Shiatsu bringt das Kind mit seinen Ressourcen und Potenzialen in Kontakt. Es unterstützt das innere Gleichgewicht und fördert die Bereiche, die Zuspruch brauchen. Beispiele dafür sind: Vertrauen, Schutz, Abgrenzung, Zulassen von Emotionen, Verarbeitung von Trauer oder Schock, Filtern von Eindrücken etc.

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